Fast jede zweite Prüfung, die ich begleite, hat einen Moment, in dem ich innerlich die Luft anhalte: Spurwechsel ohne Schulterblick. Der Spiegel zeigt viel, aber nicht alles. Genau dazwischen liegt der tote Winkel, und dort fährt gern ein Radfahrer.
Was der Spiegel nicht zeigt
Innen- und Außenspiegel decken zusammen einen großen Bereich ab. Schräg hinter dir bleibt aber eine Lücke, in die locker ein Auto passt. Der kurze Blick über die Schulter schließt diese Lücke.
Wann du ihn brauchst
- beim Anfahren vom Fahrbahnrand
- bei jedem Spurwechsel, auch auf der Autobahn
- beim Abbiegen nach rechts wegen Radfahrern
- beim Aussteigen, bevor du die Tür öffnest
So wird er zur Gewohnheit
Übe ihn bewusst bei jeder Fahrt, auch als Beifahrer im Kopf. Nach ein paar Wochen machst du ihn, ohne nachzudenken. Und dann ist er da, wenn es wirklich zählt.



